Begrüßung durch Bischof Dr. Rudolf Voderholzer

Liebe Besucherinnen und Besucher dieser Webseite,

wie kann es gelingen, in der Kirche neu die Freude am Glauben und an der Beziehung zu Jesus Christus zu vermitteln? Was muss geschehen, damit Kirche-Sein, Katholisch-Sein, nicht als ein Makel erscheint, für den man sich schämen muss? Was können wir dazu beitragen, dass kirchliches Christsein wieder Grund zu aufrechtem Gang wird im Bewusstsein, in der weltweiten Verbundenheit der Schwestern und Brüder Jesu nicht nur Gott die Ehre zu geben, sondern auch wichtige Beiträge zu leisten für den Aufbau und den Zusammenhalt der Gesellschaft?

Diese Ziele verbinden alle Katholiken in Deutschland. Diese Ziele liegen auch dem Projekt „Synodaler Weg“ zugrunde.

Wir gehen den Synodalen Weg mit, kommen aber mehr und mehr zu der Überzeugung, dass er in den bisher gefahrenen Gleisen nicht ans Ziel führen kann. Wir sind der Überzeugung, dass nur ein Synodaler Weg gut und zielführend ist, der mit und in der ganzen Kirche gegangen wird. Die ganze Kirche ist nicht nur die weltweite Kirche, sondern auch die Kirche des Ursprungs und die Kirche der Heiligen, die schon am Ziel angekommen sind. Ihr Quellgrund ist der Gottmensch Jesus Christus, der in der Eucharistie leibhaftig gegenwärtig ist und von ihr her die Kirche aufbaut.

Auf dieser Seite finden Sie unter anderem Alternativtexte, Kommentare und vatikanische Stellungnahmen zu den Themen und Foren des Synodalen Weges, in denen wir unsere Sicht kundtun. Wir setzen auf Argumente und auf die „gesunde Lehre“. So gut es ging, wurden die hier vorgelegten Argumente in den Prozess des Synodalen Weges eingebracht. Aufgrund der dort herrschenden Mehrheitsverhältnisse wurden und werden sie aber bislang nicht berücksichtigt.

„Wir“, das sind Mitglieder der Synodalversammlung und der Synodalforen, die sich auf diesem Weg nun als Gruppe gefunden haben.

Wir wissen uns im Einklang mit den römischen Stellungnahmen, angefangen vom Brief von Papst Franziskus bis hin zu den Texten der verschiedenen Dikasterien, die unten auch zu finden sind.

Die wohlwollenden Leserinnen und Leser werden Argumente finden, die die Diskussionen in die Tiefe führen können und möglicherweise dazu beitragen, gemeinsam der Wahrheit näher zu kommen als es durch Abstimmungen möglich ist. Glaube muss gelebt werden, dann kann er befreien, auch aus festgefahrenen Polarisierungen.

Am Fest des heiligen Papstes Gregor d. Großen, 3. September 2021

+ Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg


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